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Herkunft des Rosenkranzes

Maria Marta Chambon

Françoise Chambon, so ihr weltlicher Name, stammte aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Sie besuchte weder die Schule noch konnte sie lesen. Sie hatte schon sehr jung eine glühende Verehrung zum Herzen Jesu. Sie trat im Jahr 1862 in Chambéry als Laienschwester in den Orden von der Heimsuchung Mariens (Salesianerinnen) ein und legte am 2. August 1864 die Ordensgelübde ab. Ab dem Jahr 1866 hatte sie regelmäßig Visionen, in denen ihr Jesus Christus erschien. Die Oberin im Kloster von Chambéry, Thérese-Eugénie Revel, bestellte eine Kommission von Priestern als Examinatoren, die zum Ergebnis kamen, dass die Visionen und mystische Erfahrungen echt waren. Diese hatten zum Inhalt insbesondere die Fünf Wunden Jesu Christi, verbunden mit dem Auftrag, die Andacht - als Ausfaltung der Herz-Jesu-Verehrung - zu diesen zu verbreiten. So wird Sr. Marie-Marthe als Apostelin der heiligen Wunden bezeichnet. Am 12. Juni 1874, dem Herz-Jesu Fest, erschienen an ihrem Füßen Stigmata. Die Oberin und die Novizenmeisterin machten von 1866 bis 1887 Aufzeichnungen der mystischen Erfahrung von Marie-Marthe. Die Andacht zu den Fünf Wunden Jesu Christi erhielt in den Jahren 1885 und 1924 die bischöfliche bzw. die kirchliche Anerkennung durch die Gewährung von Ablässen. Sr. Marie-Marthe Chambon starb am 21. März 1907. Nach der Auflassung des Klosters, in dem sie bestattet wurde, befinden sich ihre Reliquien in Marclaz bei Thonon-les-Bains.
Der Seligsprechungsprozess wurde 1937 eingeleitet, aber bisher nicht zu Ende geführt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Marie-Marthe_Chambon

Abbildung: Maria Marta Chambon - Marie-Marthe Chambon (* 6. März 1841 in Croix-Rouge bei Chambéry, Savoyen, Frankreich; 21. März 1907 in Chambéry)

Francoise, so heißt sie mit ihrem Taufnamen, war als Älteste einer achtköpfigen Kinderschar in eine armen Bauernfamilie im französischen Dörfchen Crois Rouge bei Chambery in Savoyen hineingeboren. Sie blieb immer Analphabetin. An einem Karfreitag hat die neunjährige Francoise die erste Vision des Gekreuzigten. Die erste Heilige Kommunion empfing Marie-Marthe an Mariä Geburt 1850. Sie sah dabei Jesus. Dies geschah dann bei jeder Heiligen Kommunion.
Im April 1863 war sie mit 21 Jahren ins Kloster eingetreten und hatte bei ihrer Einkleidung als Laienschwester den Namen Marie-Marthe bekommen. Sie lebte viereinhalb Jahre lang nur aus der Kraft der heiligen Kommunion. Mit 33 Jahren empfängt Schwester Marie-Marthe nacheinander die Wundmale Christi. Auf ihr Flehen hin hört nach einigen Monaten das Bluten der Wunden auf und im lauf eines Jahres sind auch die Stigmen nicht mehr sichtbar. Nur heftige Kopfschmerzen bleiben.
Wegen einer schweren Erkältung muss sie im Februar 1907 das Bett hüten. Der Arzt stellt ein schmerzhaftes Nierenleiden fest. Auf ihren Wunsch hin empfängt sie die Krankensalbung. Es folgen noch fünf Wochen mit schier unerträglichen Schmerzen. Sie geht zurr Vesper des Festes der Schmerzen Mariens, am 21. März 1907 um acht Uhr abends heim. Am 23. März 1907 im Stadtfriedhof begraben, wird sie zehn Jahre später in den Klosterfriedhof überführt und 1924 in die Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens umgebettet. 1956 zieht der Konvent um nach St. Pierre d'Albigny und mit ihm auch die sterblichen Überreste von Sr. Marie-Marthe. Nach der Auflösung des Klosters, im Jahr 2006, kommen die Reliquien der Dienern Gottes, deren Informativprozess zur Seligsprechung abgeschlossen ist und zur Weiterbearbeitung in Rom liegt, nach Marclaz bei Thonon-les-Bains.

Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Maria_Martha_Chambon

Sendung: Die Verehrung der Wunden Jesu Christi

In einer dreitägigen Ekstase, im September 1867, wird der 26-jährigen Marie-Marthe ihre eigentliche Mission geoffenbart. Sie schaut ihre universale Sendung symbolisch in einem leuchtenden Strahl, der von der Erde zum Himmel emporsteigt. Und sie versteht: Es ist ihre Berufung, die heiligen Wunden Jesu der ganzen Welt zu künden und sie im Namen aller Menschen dem ewigen Vater aufzuopfern. "Ich wünsche, mich den Menschen durch Dich mitzuteilen." (Jesus am 31. August 1869) Von diesem Zeitpunkt an erscheint ihr Jesus oft mit blutenden oder verklärten Wunden und fordert sie immer wieder auf, diese zu betrachten und aufzuopfern.
"Kind, Deine Aufgabe besteht darin, eine Gesandte meiner Liebe zu sein, damit ich besonders in der Zukunft durch meine Wunden erkannt und geliebt werde. Ich will, dass durch diese Andacht nicht nur die Seelen gerettet werden, die gegenwärtig leben, sondern noch viele andere dazu. Ich habe Dich erwählt, die Verdienste meines heiligen Leidens allen zuzuwenden. Dabei sollst Du stets im Verborgenen bleiben." Einmal sieht sie fünf Lichtstrahlen aus den Wunden des Auferstandenen hervorgehen und die Welt einhüllen. Dabei vernimmt sie die Verheißung: "Meine Wunden werden Euch unfehlbar retten, sie werden die Welt retten."
1868 führen die Oberinnen im Kloster die Andacht in Form eines Wundenrosenkranzes ein.

Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Maria_Martha_Chambon

Gnadenreiche Wundenrosenkranz

Verheissungen für die Verehrer des Kostbaren Blutes und aller Heiligen Wunden unseres Herrn Jesus Christus:
"Ich werde alles gewähren, um was immer man Mich durch die Anrufung Meiner hl. Wunden bittet."
"Die Anrufung der hl. Wunden wird der Kirche einen andauernden Sieg erlangen." "Sooft ihr den Gekreuzigten mit reinem Herzen anschaut, erlangt ihr die Befreiung von 5 Seelen aus dem Fegefeuer, eine für jede Wunde. Wenn ihr mit ganz reinem, losgeschältem Herzen den Kreuzweg betet, erlangt ihr um der Verdienste Meiner Wunden willen bei jeder Station dieselbe Gnade." "Wenn ihr Meine hl. Wunden für die Sünder aufopfert, vergesst nicht, es auch für die Armen Seelen zu tun. Die hl. Wunden sind der grösste Schatz der Armen Seelen im Fegefeuer." "Die Andacht zu Meinen hl. Wunden", versicherte der Heiland, "ist das Heilmittel für diese Zeit der Gottlosigkeit. Ich will sie, ihr müsst die Anrufung mit grossem Eifer aussprechen." Jene, die nach der Beichte oder auch vorher Mein Kostbares Blut und Meine Leiden aufopfern als Sühne für ihre ganzen Sünden des Lebens und als freiwillige Busse den Wundenrosenkranz beten, deren Seelen sind so rein und schön, als wenn sie nach der Taufe stehen würden, und deshalb können sie jedesmal nach einer solchen Beichte die Gnade der Bekehrung für einen grossen Sünder erbitten. Der Wundenrosenkranz ist ein Gegengewicht meiner Gerechtigkeit - er hält meine Rache zurück! Ihr müsst den Wundenrosenkranz ganz beten, weil ihr alsdann die Schläge meiner Geisselung verehrt!

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